|
Es scheint wie ein speziell weibliches Phänomen, dass Frauen an Fotos, auf denen sie selbst zu sehen sind, ständig etwas auszusetzen haben. Dabei vergessen einige Damen nämlich, dass es bei der Fotografie, besonders bei Portraits, auch sehr auf die Kameras ankommt. Kaum wird eine professionelle Linse gewählt oder ein anderer Winkel eingestellt, kann eine vorher als unvorteilhaft befundene Pose plötzlich optimal wirken. Um das richtige Model-feeling zu bekommen und ganz nebenbei noch schöne Bilder zu schießen, darf auch auf die richtigen Kameras also nicht verzichtet werden.
Problematisch wird das Ganze nur im Hinblick auf eine allgemeingültige Empfehlung. Fest steht, dass es dabei vor allem auf die Art des Fotos ankommt – und natürlich auf die Lichtverhältnisse. Von letzteren hängt schließlich ab, ob ein Blitz eingesetzt werden sollte oder nicht. Auch auf die eingestellte Brennweite kommt es an. Diese sollte bei Portraits-Aufnahmen generell länger ausfallen, da das den Proportionen schmeichelt. Unterschieden werden drei Kameraarten: Die Consumer-, die Prosumer- und die Profi-Kameras. Erstere sind für den Einstieg geeignet und kosten ab 300 Euro aufwärts. Prosumerkameras sind hingegen nicht unter 700 Euro zu erstehen und bieten allerlei zusätzliche Funktionen, um die Bilder schon beim Schießen zu perfektionieren. Profi-Kameras sollten nur für Berufsfotografen in Erwägung gezogen werden – und für Foto-Fans, die ein bisschen mehr ausgeben wollen. Sie kosten meistens ab 1000 Euro aufwärts, werden dann allerdings im Set mit einigen Ausrüstungsutensilien angeboten. Technisch bieten derartige Kameras natürlich eine gewisse Raffinesse, aber wenn alle Stricken reißen, gibt es ja auch immer noch die Computerwelt, die kleine Bildfehler einfach wegzaubert – in der Modebranche ist das schließlich auch üblich.
(Quellen: fotoholiker.com; dffe.at)
|