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Es ist die Frage der Menschheit seit Mitte des 20. Jahrhundert und gleichzeitig ist es der Diskussionspunkt zwischen Männern, Frauen und der Modeindustrie: Warum gehören Frauen und Schuhe zusammen? Und so simpel und wohlbekannt die Frage auch klingen mag, einfach zu beantworten ist sie nicht – schon gar nicht, wenn man selbst als betroffene Schuh-Fetischistin bezeichnet werden kann. Denn (und da müssen wir den Männern dieser Welt ausnahmsweise mal Recht geben) auf die Frage, warum das 390. Paar schwarzer Peep-Toes wirklich sein musste, ertönt meist die immer gleiche Antwort, garniert mit einem verlegenen Lächeln: „Solche hatte ich bisher noch nicht...?“
Und doch ist da so ein unglaublich faszinierendes, wunderschönes und einmaliges Gefühl, wenn Frauen und Schuhe aufeinander treffen. Es hat etwas von wilder Romantik und Liebe auf den ersten Blick, wohl wissend, dass man es eigentlich nicht tun darf. Es ist der Reiz, einen Schuh besitzen, tragen und ausführen zu dürfen, denn nur dieser eine Schuh (ja, wirklich nur dieser) vermag es in diesem Moment, seine Verehrerin glücklich zu machen – zumindest, bis uns das nächste absolut einmalige Paar über den Weg läuft. Allein an dieser Situation ist erkennbar, dass Frauen und Schuhe einfach zusammen gehören, denn echte Schuhe, und damit sind beispielsweise der Prachtexemplare Louboutins, Sergio Rossis und natürlich Manolo Blahniks gemeint, sehen eben nur an zarten Frauenfüßen so wirklich toll aus. Diese einzigartige Symbiose ist so fabelhaft, eben so wie die Liebe, die zwischen Frauen und Schuhen besteht.
Außerdem darf nicht vergessen werden, was Schuhe so alles können. Schließlich haben sie je nach Materialeigenschaft, Schnitt und Absatzhöhe so wunderbare Nebeneffekte wie längere Beine, einen runderen Po oder gar einen selbstbewussten Gang. Allein das macht sie für Frauen nicht nur zu Kleidungsstücken, sondern zu Accessoires und eines gilt in der Welt der Mode doch schon immer: Ohne Accessoires geht gar nichts!
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