| Bewegungssteuerung für PC-Fans: Razer Hydra |
| Geschrieben von: Sandra |
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Move, Kinect und Wii - für Konsolenspieler ist es mittlerweile fast schon ein alter Hut, Spiele per Bewegungssteuerung statt nur mittels althergebrachter Eingabegeräte zu kontrollieren. PC-Jüngern blieb dies dagegen bis jetzt verwehrt. Doch noch im Sommer 2011 soll sich das ändern, denn dann geht die Razer Hydra an den Start. Durch volle Bewegung in drei Dimensionen (sechs Richtungen) soll ein stärkeres Eintauchen in die Welt moderner Spiele ermöglicht werden. Die Basis-Station erzeugt dazu ein Niederspannungsmagnetfeld, in dem die Position der Controller erfasst und zur Auswertung an den Rechner übertragen wird. Der Hersteller verspricht Genauigkeiten von einem Millimeter und einem Grad. Dank besonders niedriger Latenz sollen Bewegungen nahezu 1:1 verzögerungsfrei auf die Spielwelt übertragen werden und somit einen sehr flüssigen Spielablauf garantieren.
Angesichts Razers Erfahrungen im Bereich hochwertiger Spiele-Peripherie ist das sicher keine Übertreibung. Ein direkter „Sichtkontakt“ zwischen Basis und Controller-Einheit muss dabei, anders als bei Bewegungs-Controllern mit optischer Erkennung, nicht bestehen. Apropos Controller: Davon werden dem Spieler bei der Hydra zwei in die Hände gegeben. Diese sind jeweils mit einem ergonomischen Analog-Stick ausgestattet. Um den Stick herum angeordnet finden sich vier Aktionstasten, dazu kommen noch ein Trigger sowie eine Bumper-Taste. Mangelnde Unterstützung auf Seiten der Spiele muss nicht befürchtet werden. Die Hydra soll von Beginn an mit mehr als 120 aktuellen aber auch älteren Spielen kompatibel sein, beispielsweise Call of Duty: Black Ops, Assassin's Creed: Brotherhood, Sims 3 oder World of Goo. Weitere Spiele-Konfigurationen sollen Nutzer später einfach herunterladen können. Das Bundle aus Razer Hydra und Portal 2, inklusive zusätzlicher speziell auf den Bewegungs-Controller angepasster Zusatzinhalte, kostet 139,99 Euro. |