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Natürlich ist Kreativität wunderbar und natürlich kommt man ohne sie in der Mode nicht aus, aber das, was immer häufiger auf den roten Teppichen dieser Welt vorgeführt wird, hat nicht mehr viel mit Stil zu tun: Die Rede ist von (wir nennen es mal) Too-much-Mode, die statt eines modischen Eyecatchers eigentlich nur noch schockierend sein will. Es scheint irgendwie so eine Art Trend geworden zu sein, der sich unter den jungen Stars der Hollywood- und Musikszene durchgesetzt hat und bei uns nur noch eines auslöst: ein großes Fragezeichen in Sachen Style.
Auffallen um jeden Preis hat eben auch seinen Preis – und der muss aktuell immer häufiger mit einem gut gefüllten Style-Konto bezahlt werden. Too-much-Mode ist, wie der Name schon sagt, Mode, die zu viel auf einmal will und dabei eigentlich das Gegensätzliche erzeugt: blankes Entsetzen über den misslungenen Versuch, einzigartig zu sein. Genau das ist nämlich das Stichwort und gleichzeitig die Begründung für so manch einen modischen Fehltritt in der Glitzer- und Glamour-Welt. Stars, die besonders exzentrisch, cool und unglaublich individuell sein wollen, vergessen dabei, dass es immer noch gewisse Style-Regeln gibt, die beachtet werden müssen. So kann es dann vorkommen, dass Lady Gaga in einem Fleischkleid auftritt oder Aura Dione in einem Mantel abgelichtet wird, der aussieht, als würde er komplett aus Haaren bestehen. Insbesondere fällt auf, dass sich die Stars immer wieder gegenseitig übertreffen wollen und dabei ganz vergessen, dass es schon einen Grund dafür gibt, dass manche Kombinationen und Kreationen einfach nicht von jedem getragen werden: Sie sehen einfach grausig aus!
Too-much-Mode ist vor allem ein Phänomen, das polarisiert. Natürlich ist es wunderbar, dass nicht jeder dem Mainstream hinterherläuft. Doch sollte man dabei nie vergessen, dass Mode etwas besonderes ist – und manchmal weniger einfach mehr ist...
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Es ist die Frage der Menschheit seit Mitte des 20. Jahrhundert und gleichzeitig ist es der Diskussionspunkt zwischen Männern, Frauen und der Modeindustrie: Warum gehören Frauen und Schuhe zusammen? Und so simpel und wohlbekannt die Frage auch klingen mag, einfach zu beantworten ist sie nicht – schon gar nicht, wenn man selbst als betroffene Schuh-Fetischistin bezeichnet werden kann. Denn (und da müssen wir den Männern dieser Welt ausnahmsweise mal Recht geben) auf die Frage, warum das 390. Paar schwarzer Peep-Toes wirklich sein musste, ertönt meist die immer gleiche Antwort, garniert mit einem verlegenen Lächeln: „Solche hatte ich bisher noch nicht...?“
Und doch ist da so ein unglaublich faszinierendes, wunderschönes und einmaliges Gefühl, wenn Frauen und Schuhe aufeinander treffen. Es hat etwas von wilder Romantik und Liebe auf den ersten Blick, wohl wissend, dass man es eigentlich nicht tun darf. Es ist der Reiz, einen Schuh besitzen, tragen und ausführen zu dürfen, denn nur dieser eine Schuh (ja, wirklich nur dieser) vermag es in diesem Moment, seine Verehrerin glücklich zu machen – zumindest, bis uns das nächste absolut einmalige Paar über den Weg läuft. Allein an dieser Situation ist erkennbar, dass Frauen und Schuhe einfach zusammen gehören, denn echte Schuhe, und damit sind beispielsweise der Prachtexemplare Louboutins, Sergio Rossis und natürlich Manolo Blahniks gemeint, sehen eben nur an zarten Frauenfüßen so wirklich toll aus. Diese einzigartige Symbiose ist so fabelhaft, eben so wie die Liebe, die zwischen Frauen und Schuhen besteht.
Außerdem darf nicht vergessen werden, was Schuhe so alles können. Schließlich haben sie je nach Materialeigenschaft, Schnitt und Absatzhöhe so wunderbare Nebeneffekte wie längere Beine, einen runderen Po oder gar einen selbstbewussten Gang. Allein das macht sie für Frauen nicht nur zu Kleidungsstücken, sondern zu Accessoires und eines gilt in der Welt der Mode doch schon immer: Ohne Accessoires geht gar nichts!
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Die 70er stehen im Zentrum der Mode 2011 und deswegen geht es in diesem Jahr vor allem um die Kombination der schönsten Farben. Knallig und in den süßesten Bonbon-Tönen dürfen Fashionistas jetzt auftreten, denn das Ganze hat natürlich einen Namen: Colorblocking. Damit ist die Kombination von verschiedenen einfarbigen Teilen, die den Körper wie in verschiedene Blocks einteilt, gemeint. Und so viel sei an dieser Stelle versprochen: Dieser Trend bringt Laufsteg-Atmosphäre auf die Straßen jeder Stadt.
Was aber ist das Besondere am Colorblocking? Nun, es geht vor allem darum, mit den verschiedensten Farbkombinationen zu spielen. All das, was im letzten Jahr unmöglich schien, wird jetzt endlich zum Trend. Angelehnt ist der Style natürlich an die farbenfrohen 70er, die immer wieder überraschen und nie langweilig werden. Es ist 2011 somit vollkommen in Ordnung, dass eine grüne Bluse über einer blauen Hose getragen wird, wobei die beiden Farben nur durch einen gelben Gürtel getrennt werden. Das klingt natürlich zunächst etwas befremdlich, aber wer es mit den Farben nicht übertreibt und ein gewisses Understatement bewahrt, der wird diesen Trend lieben. Mit High-Heels in schlichten Farben oder aus natürlichen Materialien kann nämlich eigentlich nichts schief gehen. Natürliche Töne machen den Look salonfähig, denn Leder und ähnliches erdet den Style. Übrigens: die Farben der Kleidung spielen die Hauptrolle bei diesem Trend, sodass auf übertriebene Schminke oder Accessoires verzichtet werden sollte. Wer den eigenen Stil beachtet und nicht vergisst, dass weniger manchmal mehr ist, für den könnte Colorblocking 2011 zum absoluten Highlight werden.
(Quellen: glamour.de; stylelist.com)
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